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Der Sommer naht: Genuß trotz Sorge um die eigene Figur

Sommer
"Winter adé, scheiden tut weh..." Zwar würde wohl kaum jemand den verlorenen Feiertagsröllchen hinterhertrauern, doch der Weg hin zur Sommerfigur ist steinig. Da von Crash- beziehungsweise Null-Diäten zum Sommeranfang in jeder Form abzuraten ist, beginnt bereits mit dem Frühling für viele die große Zeit der rigorosen Ernährungsumstellung – schließlich soll spätestens zur Eröffnung der Badesaison der eigene Radius deutlich reduziert werden.

Der Masterplan auf dem Weg zur schlanken Taille, der von vielen Ratgebern und Magazinen propagiert wird, ist Verzicht. Verzicht auf Fett, Verzicht auf Kohlenhydrate, Verzicht auf alles das, was dem Durchschnittsbürger Gaumenfreuden bereitet. Die Alternative: "Iss doch mal was gesundes!" Schnell ist die Rede von Salaten, Gemüse, Buttermilch, Vollwertkost. Doch allen Beteuerungen, man könne das alles sehr raffiniert anrichten, zum Trotz: Spätestens hier schalten viele der Genießer auf Durchzug.

Irrtümer und Fehlinformationen


Aber ist ein großer Bogen um all die kleinen Sünden unausweichlich? Nein, im Gegenteil. Was nützt die effektivste Schonkost-Diät, wenn diese so viel Disziplin und Verzicht abverlangt, dass jeder gestandene Asket den Kopf schüttelt? Gerade wenn der Wille schwach ist, führt zuviel Verzicht bei vielen Abnehmwilligen zu Rückfällen, Heisshunger oder regelrechten "Fressattacken". Eine Kombination aus bewusster Ernährung und Genuss ist daher wichtig. Zwar zählt niemand gern Kalorien, Informationen darüber, welches Essen tatsächlich welchen Nährwert hat, sind allerdings ein klarer Vorteil. Doch so manche Waffe im Kampf gegen die Pfunde entpuppt sich als zweischneidiges Schwert.

Die Nahrungsmittelindustrie wird nicht müde, solche Wissenslücken gnadenlos auszunutzen. Wer kennt sie nicht, die Aufschriften "Nur 0,1% Fett" oder "Ohne Zusatz von künstlichen Zusatzstoffen". Doch selbst wenn der Hersteller uns noch so häufig darauf hinweist, dass seine Fruchtgummis nur einen geringen Fettanteil haben, so ändert es nichts daran, dass diese den größten Teil ihrer Kalorien den Kohlenhydraten verdanken. Ebenso bedeutet der Verzicht auf künstliche Süßstoffe nur allzuoft, dass stattdessen auf Fruchtzucker zurückgegriffen wird. Dieser wird zwar schneller gespalten, beinhaltet jedoch nicht weniger Kalorien als der herkömmliche Süßmacher.

Fast-Food generell schlecht?


Ähnlich verhält es sich beim schnellen Bissen unterwegs. Gemeinhin gilt Fast-Food als Gegenthese zu gesunder Ernährung und Kern allen Übels. Bewusst genossen ist es jedoch bei weitem besser als sein Ruf. Laut der Nährwert-Datenbank FDBB besitzt eine halbe Pizza Margherita (etwa 175 Gramm) beispielsweise rund 350 Kilokalorien. So mancher Salat bringt es dank besonders kalorienreicher Dressings und Zutaten wie Mozzarella und Nüssen dabei auf ähnliche, wenn nicht sogar höhere Nährwerte.

Auch unter den Vertretern des Fast-Food gibt es durchaus üppige Unterschiede. So besitzt die heiss und fettig geliebte Currywurst mit Pommes-Frites bis zu 20 Prozent mehr Kalorien als ein Döner im Fladenbrot oder sein vegetarischer Zwilling, der Falafel. Es wird also deutlich: Fast-Food ist nicht gleich Fast-Food.

Wichtiger als die Art der Gaumenfreunde ist jedoch die Menge und Häufigkeit des Genusses. Geht man von einem durchschnittlichen Kalorienbedarf von etwa 1900 Kcal für Frauen aus, so deckt ein Menü, bestehend aus einem vermeintlich mageren Hähnchen-Burger samt mittlerer Poriton Pommes-Frites und einem 500 ml-Becher Cola, bereits mehr als die Hälfte des täglichen Kalorienbedarfs. Zwar locken große Ketten mit besonderen Sparangeboten, doch sollte man sich die Frage stellen, ob die mittlere Portion Pommes an Stelle der kleinen oder der große Becher Cola anstatt seiner kleineren Geschwister die 50 Cent mehr wirklich wert waren, oder ob sie den Käufer auf lange Sicht nicht viel teurer zu stehen kommen.

Käme diese Sünde jetzt einmal in der Woche vor, wäre das allein noch immer kein Garant für eine gut gepolsterte Hüfte. Weitaus wichtiger als ein einmaliges Ereignis ist die schleichende Gewohnheit. Die Tüte Chips beim Fernsehen, der schnelle Griff zur Schokolade zwischendurch oder der Pudding aus Langeweile. Diese täglichen kleinen Sünden sind es, die bei mangelhafter Bewegung nach und nach den Zeiger der Waage wandern lassen.

Flüssige Kalorienfalle


Doch nicht nur Hunger oder Appetit treiben die Kalorienzufuhr in die Höhe. Auch Softdrinks, Fruchtsäfte oder stark gesüßte Tees können für reichlich Zusatzpfunde sorgen. Würde ein Erwachsener beispielsweise seinen Flüssigkeitsbedarf von etwa zwei Litern pro Tag allein durch gezuckerte Limonade decken, so wären dies etwa 800 Kalorien oder anders ausgedrückt: ein Döner mit einer extraportion Soße. Die schlanke Alternative: Wasser oder ungesüßter Tee oder Fruchtsaftschorlen.

Übrigens: Gerade beim Alkohol verliert so mancher zum geselligen Anlass schnell das Maß aus den Augen. Beim gemütlichen Grillen in der brennenden Sonne oder einer geselligen Runde unter Freunden kommen schnell ein paar Gläser zusammen. Doch allein zwei Flaschen des kühlenden Kristallweizen (0,5l) schlagen mit ganzen 400 Kilokalorien zu Buche – so üben sich der morgendliche Kater und das schlechte Gewissen schnell im Synchronschnurren.

Autor: Sibylle Fünfstück

 
Pizzafeew
Tellerwäscher  Pizzafeew
03.06.11 21:26
Gut zu erfahren, daß wenigstens die Pizza Margheri mehr >>
 

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